Radtour Lissabon / Cascais – Cabo da Roca

Cabo da Roca

Heute stand ein kleener 40 Kilometer-Ausflug, mit nem schrottigen public-bike, welches man hier für faire 3.90 €/Tag ausleihen kann, an. Los gings in Cascais, durch einige Käffer und die Berge bis zum westlichsten Punkt Europas.
Dessen prägnanter Fels Cabo da Roca ist eine raue Landspitze, früher glaubte man sogar, dass die vom Wind geformten Klippen das Ende der Welt seien. Die eindrucksvolle, verlassene Landschaft trägt zum besonderen Reiz des Ortes bei: Die tosenden Wellen des Atlantik brechen am Fuße der schroffen Felsen und anspruchsvolle Wanderwege schlängeln sich entlang der Küste.
Die einsame Stimmung am Cabo da Roca gibt die begrenzte Entwicklung der Gegend gut wieder.

Cabo da Roca

Cabo da Roca

Die Pflanzen am Cabo da Roca sind widerstandsfähig, wachsen jedoch aufgrund des dauerhaften Windes nicht in die Höhe. Die auffälligste Pflanze der Landspitze ist die Essbare Mittagsblume. Sie ist eine landfremde Pflanze, die vor Jahren in einem Garten angepflanzt wurde und sich im Laufe der Zeit zu einer invasiven Spezies entwickelt hat, die die einheimischen Pflanzen verdrängt.

Der Leuchtturm von Cabo da Roca war der erste speziell errichtete Leuchtturm in Portugal; er steht 150m über dem Meeresspiegel und man kann die Lichter noch in 46km Entfernung sehen.
Ein gewaltiges Monument mit einem Kreuz auf der Spitze prägt die Landspitze. An der Seite des Denkmals findet sich eine Inschrift mit dem Zitat des berühmten portugiesischen Dichters Luís de Camões, der die Gegend mit den Worten „wo die Erde endet und das Meer beginnt“ beschrieb.

Cabo da Roca

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