Verona – Palermo by Bike

Verona - Palermo by Bike

Life is a Bici!

Fällt der Begriff Radreise Italien denken viele an kräftezehrende Steigungen und hektische Autofahrer. Natürlich waren in den vier Wochen, in denen wir von Verona nach Palermo gereist sind, einige Anstiege zu bewältigen. Daneben gab es aber auch zahllose wunderschöne Ausblicke, besonders Umbrien und die Amalfi Küste sind unvergessliche Highlights. Ebenso, mit dem Fahrrad vor dem Kolosseum in Rom zu stehen oder vor einem Asche speienden Vulkan zu überlegen, ob hier jetzt wohl ein Ausbruch bevorsteht.

Die Route führt sowohl durch malerische Panoramen als auch touristische Gebiete und das ländliche Italien. In den großen Städten hatten wir teils mehrtägige Aufenthalte: Florenz, Rom, Neapel und Palermo sind beeindruckende Metropolen mit gewaltigen Kulturschätzen. Aber auch Assisi, Positano oder Milazzo beeindrucken, wenn auch nur für eine Übernachtung.
Daneben nahmen wir uns Zeit für Tagesausflüge, zum Beispiel in die Ruinen von Pompeji oder zur Vulkaninsel Stromboli.

Jeder Höhenmeter in den Ausläufern des Appenin hat sich also gelohnt. Und die Autofahrer? Waren viel entspannter als erwartet. Radreisende sind besonders in Süditalien eher ein Kuriosum und werden – wo möglich – mit großem Abstand überholt.

volle Distanz: 1709.42 kmMaximale Höhe: 676 m
Minimale Höhe: 1 m
Gesamtanstieg: 24009 m
Gesamtabstieg: -24190 m
Für unsere „Life is a Bici!“ Radreise Italien benötigten wir einen Monat. Die Anreise nach Verona erfolgte mit dem Zug (sehr hilfreich: Radfahrer Hotline der DB), die Rückreise von Palermo nach Genua mit der Fähre, von dort ging es weiter mit der Bahn. Einige Abschnitte der Tour (zusammen ca. 400 km) absolvierten wir mit Trenitalia, diese sind auf der Karte lilafarbig.
Die Route verlief fast ausschließlich auf – mal mehr, mal weniger befahrenen – Landstraßen. Hierbei hat sich das TEASI GPS Gerät als unersetzlich erwiesen, genau wie diverse Booking Apps, um die jeweilige Übernachtung zu organisieren.
Englischkenntnisse sind nur bedingt hilfreich, aber die Verständigung mit Händen und Füßen hat eigentlich immer funktioniert.

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